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Aktuelle Produktionen
ALLEIN IN DER BAR- shakespeare company Bremen
Geschichten und Musik im Foyer
von Magdalena Julia SimmelRegie: Linus WirthPremiere: 10.10.202690 Min
Die Bar wird zur Bühne und zum Spielplatz – und das Publikum nimmt mittendrin Platz. In einem intimen Dialog zwischen der Sängerin und Schauspielerin Magdalena Julia Simmel, einem Barkeeper mit Gitarre und den Zuschauenden entstehen immer neue Geschichten aus Liedern, Fragmenten und Fantasien. Ein berührender und unterhaltsamer Abend, der das Publikum behutsam zum Mitsingen, Mitspielen, Mitfühlen und Mitlachen einlädt. Was sucht eine Person, die allein eine Bar betritt? Ein Getränk? Ein Gespräch? Oder am Ende doch die Erfüllung einer Sehnsucht? Jeder Abend kann anders sein, nur eins ist klar: Wir haben einander. “Und, welches Lied bestellen wir als nächstes?”
Georg Alexander ist ein Mann, wie er im Buche steht – sofern es sich dabei um ein Buch handelt, das bei einem guten Glas Wein und ohne allzu viel Realitätssinn gelesen wird. Ein kultivierter Müßiggänger und Liebhaber des gepflegten Nichts-Tuns. Der Ernst des Lebens? Für Georg Alexander eine freundliche Empfehlung, die er bislang großzügig ignoriert hat. Doch eines Tages schlägt das Leben einen Haken – und zwar einen von historischer Dimension: Georg Alexander erfährt, dass er direkter Nachfahre des legendären Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen ist. Ja, genau der Münchhausen – der Lügenbaron, der Held fantastischer Abenteuer, der mit einem halben Pferd reiten konnte und sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog. Georg Alexanders Leben gerät aus den Fugen. Plötzlich steht er im Zentrum eines medialen Taifuns, wird geliked, gelobt, gecancelt, gehypt – und das alles gleichzeitig. Sichtbarkeit wird zur Sucht, und mit ihr kommen Menschen, die ihre ganz eigenen Pläne verfolgen. Jeder will ein Stück vom Mythos Münchhausen abhaben. Jeder will mitspielen. „Wie ich lernte Münchhausen zu werden“ ist ein höchstvergnügliches Theaterstück zwischen Märchen und Moderne, ein heiterer und spannender Theaterabend mit einem Live-Schauspieler, mit zwei Filmschauspieler*innen und Musik. Ein Stück über Lüge und Wahrheit, Schein und Sein – und die Frage, ob man sich selbst neu erfinden kann, ohne sich zu verlieren.
…ist eine Erzähltheatergeschichte von Dario Fo, die etwa um 1100 entstanden ist und mit Sicherheit von einer Frau, einer Spielfrau erfunden und aufgezeichnet wurde. In der Fabel geht es um den Schäfer Giovan Pietro, ein Hirte, der das ganze Jahr auf der Alp seiner Herde folgt und das ganze Jahr allein lebt. Eines Tages legt sein Dienstherr, der unter einem paranoiden Weiberhass litt, sich zum Sterben hin und überlässt überraschender Weise seine ganze Erbschaft Giovan Pietro. Plötzlich strömen alle Mütter auf die Alp und wollen ihre Töchter mit ihm verheiraten. Doch der Pfarrer Don Faina hat einen anderen Plan… Eine betörende, anregende und herzzerreißende Geschichte - Mit Karin Schroeder
ALICE
Eine absurd- fantastische Reise durch das Wunderland
von Lewis CarrolRegie: Karin SchroederPremiere: 13.11.2026ab 1590 Min
Eine junge, kurz vor einem Burnout stehende Frau sieht in ihrem Zustand der Überforderung plötzlich ein weißes Kaninchen. “bin ich verrückt geworden?“ Sie rennt hinter ihm her und fällt…. und fällt …und eine Reise in ihr Unterbewusstsein und ihre Traumwelt beginnt. Sie landet in einem Wunderland. Sie reist durch absurde Welten, landet in ihrem eigenen Tränenteich, rettet Kinder aus der Pfefferküche der Herzogin, stößt auf eine Teegesellschaft, die in der Zeit gefangen ist. Sie kämpft mit der herrschenden strengen Königin und rettet sich aus allerlei absurden Situationen, doch wo ist der Ausgang aus dem Wunderland? Diese märchenhafte absurd-fantastische Reise mit viel Musik und Gesang ermutigt dazu, Neugier zuzulassen, eigene Grenzen auszuloten und die eigene Identität selbstbewusst zu finden, auch wenn die Welt um einen herum absurd und unberechenbar wirkt. Wir laden Euch/Sie ein mit uns durch das Wunderland zu reisen.
Mit: Franziska Steinhaus, Georg Alexander Geck, Jan Fritsch, Marina Carstens, Jessica Coels, Stefanie Eichwald, Robin Gallo und Hauke Pralle
Zwei arme Geschöpfe, der eine Ox, der andere Esel genannt, finden in ihrem Nachtlager ein kleines Bündel Mensch. Das ist ja wohl die Höhe! Wo sind denn die Eltern? Und wer ist der kleine Erdenbürger bloß?
Beide wissen nicht wohin mit dem kleinen „Matthias, der draußen von offensichtlich weitgereisten Männern gesucht wird. Ein Soldat wird kurzerhand in die Flucht getrieben und die beiden liebenswerten Geschöpfe übernehmen die Verantwortung bis die wahren Eltern, Josef und Maria zurück sind.
„Ox und Esel“ erzählt die Weihnachtsgeschichte rührend, komisch, herrlich absurd und mit viel Menschlichkeit.
Der Autor des Buches Kaschtanka wäre begeistert gewesen, hätte er gesehen, was das Theater Metronom aus seiner Vorlage gemacht hat. Im Publikum fanden sich ebenso viele Kinder wie Erwachsene – und alle waren gleichermaßen hingerissen von der Geschichte um die kleine Hündin… Eine Theaterumsetzung, die, ohne die Vorlage zu verfälschen, die passende Stimmung vermittelt und zudem durch die professionelle Darstellung in Verbindung mit technischer Rafinesse und liebevollem Sinn fürs Detail überzeugt, unterstreicht diese Eignung für jedes Alter. Einfach bezaubernd.
— Rotenburger Rundschau
DÄUMELIN - von einem, das auszog das Leben zu lernen
Theatervorstellung im Theater Metronom - Theatersaal & Bühne
von frei nach einem Märchen von H.C. AndersenRegie: Leon Wiererfür Kinder und Erwachsene ab 4 Jahren60 Min
mit einer Kreativität, Spielfreude und Leichtigkeit… die einfach nur Spaß machte… Die äußerst präsenten Akteure, die mit wenig Requisiten und viel Mimik immer wieder in neue Rollen schlüpfen, machen den Zuschauern das Mitfiebern aber auch leicht: Grüne Gummihandschuhe verwandeln die beiden in Kröten, ein Schal reicht für die Personifizierung des Schmetterlings. …der schöne Beweis, dass Kindertheater nicht nur etwas für Kinder ist.
— Rotenburger Kreiszeitung
Das ist Theater zum Entdecken und Verstehen, statt zum bloßen Anschauen. Gerade das – der gelingende Wechsel zwischen kleiner und großer Welt – macht den besonderen Reiz des Stückes aus… und zieht sowohl Kinder als auch die erwachsenen Besucher auf zwei ganz unterschiedlichen Ebenen gekonnt in seinen Bann…
— Rotenburger Rundschau